Aufwärtstrend: Immobilienpreise steigen um 4,2 Prozent


Der Immobilienanalyst bulwiengesa hat seinen diesjährigen Immobilienindex für das Jahr 2016 vorgelegt. Damit beschreibt er zum 41. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung. Die Methodik der Datenerhebung und die langjährige Beobachtung des Immobilienmarkts machen ihn zu einem wichtigen Gradmesser für nachhaltige Entscheidungen sowohl auf dem Immobilienmarkt als auch in Stadtentwicklung und Geldpolitik.

Der bulwiengesa-Immobilienindex weist diesjährig zwölf Jahre in Folge eine Steigerung auf, seit sechs Jahren sogar über mehr als 3,5 Prozent pro Jahr.

Die Ergebnisse in den einzelnen Märkten teilen sich folgendermaßen auf: Segmentübergreifend liegt der Gesamtindex 2016 bei 4,2 Prozent, der Teilindex Wohnimmobilien bei 5,5, Prozent und der Gewerbemarkt bei 1,8 Prozent.

Vor allem der Wohnungsmarktindex übertrifft das Vorjahresergebnis deutlich, denn die Erwerbspreise sind stark gestiegen. Wohneigentum liegt also weiter im Trend, die niedrigen Zinsen tragen entscheidend dazu bei.

Beim Gewerbemarkt ist die Dynamik etwas getrübt. Grund für das verlangsamte Wachstum ist nach bulwiengesa der Einzelhandel. Entgegen der gestiegenen Einzelhandelsumsätze stagnierte das Mietpreiswachstum in Deutschlands Haupteinkaufsstraßen.

bulwiengesa prophezeit für 2017: Die Löhne steigen, die Beschäftigtenentwicklung ist positiv. Das bedeute, dass gerade Immobilien in Kernstädten über alle Marktsegmente von Nachfrageüberhang und hohen Auslastungsgraden profitieren. Zudem sorge die Niedrigzinspolitik noch immer für eine Verknappung renditeträchtiger Anlageformen, was weiterhin zu einer Entkopplung von Investment- und Mietmärkten führe. Das bedeutet, dass die Preise weiter steigen werden. Für Investoren bleiben Immobilien in Deutschland auch 2017 eine stabile Anlageform.

Weitere Informationen und die aktuelle Pressemeldung unter www.bulwiengesa.de

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