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Weniger Umsatz mit Einzelhandelsimmobilien

 

Der Umsatz mit Einzelhandelsimmobilien ist 2016 deutlich gesunken. Im Jahr 2016 wurden knapp über 14 Milliarden Euro in deutsche Handelsimmobilien investiert. Das sind rund 20% weniger als 2015. Ein Grund dafür ist die mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Immobilienangebote für Investoren.

 

Die aktuelle Situation am Investmentmarkt führt zu einer Verteuerung von innerstädtischen Geschäftshäusern. Die Ladenmieten hingegen entwickeln sich nicht entsprechend den Teuerungsraten.

 

Der Markt teilt sich in Mieter- und Käufermarkt auf. Während die Kaufpreisfaktoren für Geschäftshäuser aller Größenklassen in zahlreichen deutschen Städten im vierten Quartal 2016 gestiegen sind, gilt das bei den Höchstmieten für Läden nur in sehr wenigen Städten. Für Mieter bieten sich hier klare Vorteile, während sich Investments in einen Kauf immer weniger lohnen.

 

Ein Beispiel: Die Anfangsrendite für Geschäftshäuser in München ist unter 3% gefallen. In den anderen deutschen Metropolen und guten Groß- und Mittelstädten liegt die Anfangsrendite immerhin bei etwas mehr als 3%.

 

In den sieben deutschen Immobilienhochburgen (Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart) kosten gute Geschäftshäuser im Schnitt mehr als das 25fache der Jahresmiete.

Hinsichtlich dieser Entwicklungen wird für Investoren die Kalkulation von realistischen längerfristigen Mieten immer stärker zum wesentlichen Erfolgsfaktor.

 

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