Wohnungsnot in NRW immer größer: Sozialer Wohnungsbau muss gefördert werden

NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) verkündete Anfang des Jahres einen Rekord im sozialen Wohnungsbau. Die Fördergelder seien stark angestiegen, ebenso die Zahl der preisgünstigen Mietwohnungen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Der Bestand an Sozialwohnungen in den Städten Nordrhein-Westfalens ist weiter eingebrochen. Die Aussichten: Das Angebot an günstigen Wohnungen wird sich bis zum Jahr 2030 zum Teil um 50 Prozent reduzieren. In Nordrhein-Westfalen gab es Ende der Siebziger Jahre mehr als 1,6 Millionen Sozialwohnungen. Heute sind es nur noch 476.000. Dabei hätten viele Menschen, die heute in frei finanzierten Wohnungen wohnen, ein Anrecht auf eine geförderte Sozialwohnung. Obwohl

So viele Baugenehmigungen wie lange nicht – aber noch zu wenig!

2016 gab es so viele Baugenehmigungen wie seit 1999 nicht mehr. Die Anzahl ist um fast 22 Prozent auf 375.400 gestiegen. Positiv ist, dass die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser überdurchschnittlich um fast 27 Prozent kletterte, weil dieser Wohnraumtyp in den Ballungsgebieten besonders fehlt. Doch selbst diese gestiegene Anzahl reicht noch nicht aus. Denn in Deutschland müssten nach Expertenmeinungen jährlich rund 500.000 Wohnungen neu gebaut werden. Hinzu kommt: Allein die Baugenehmigungen bewirken noch nichts - wichtig ist, dass auf die Genehmigungen auch Fertigstellungen folgen. Denn es wird noch lange nicht alles gebaut, was genehmigt wurde. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen s

Übersteigerte Preise: Wohnimmobilien sind zu teuer

Wohnimmobilien in Deutschland sind im Schnitt 10% zu teuer. Zu diesem Ergebnis kam die Commerzbank bei aktuellen Berechnungen. Es sei momentan kein Ende der Niedrigzinspolitik in Sicht, was bedeutet, dass es mit den hohen Preisen auf dem Immobilienmarkt so weiter geht. Damit steige die Gefahr, dass es zu „beträchtlichen Übertreibungen" kommt, deren Korrektur die deutsche Wirtschaft „massiv belasten" würde. Die Commerzbank stellt bei ihren Berechnungen die tatsächlichen Wohnimmobilienpreise sogenannten „fairen Preisen" gegenüber. Letztere sollen widerspiegeln, welche Werte durch volkswirtschaftliche Fundamentaldaten, d.h. real verfügbarem Pro-Kopf-Einkommen, realen Baukosten, Realzinsen, Arbe

Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Schlagwörter

© 2020  QUADRUM Consult GmbH   │   Impressum  │    Datenschutz    │    Kontakt

  • Grey Twitter Icon
  • Grau Google Places-Symbol