Aufwärtstrend: Immobilienpreise steigen um 4,2 Prozent

Der Immobilienanalyst bulwiengesa hat seinen diesjährigen Immobilienindex für das Jahr 2016 vorgelegt. Damit beschreibt er zum 41. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung. Die Methodik der Datenerhebung und die langjährige Beobachtung des Immobilienmarkts machen ihn zu einem wichtigen Gradmesser für nachhaltige Entscheidungen sowohl auf dem Immobilienmarkt als auch in Stadtentwicklung und Geldpolitik. Der bulwiengesa-Immobilienindex weist diesjährig zwölf Jahre in Folge eine Steigerung auf, seit sechs Jahren sogar über mehr als 3,5 Prozent pro Jahr. Die Ergebnisse in den einzelnen Märkten teilen sich folgendermaßen auf: Segmentübergreifend liegt der Gesamtindex 2016 bei 4,2 Prozent, der

Wohnen in Mallorcas Hauptstadt wird immer teurer

Die Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, hat einen immer angespannteren Wohnungsmarkt zu verzeichnen. Wohnen in der Hauptstadt wird für Normalverdiener immer unerschwinglicher. In Palma de Mallorca eine solide Immobilie mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, ist nahezu unmöglich. Kaufen wird immer schwieriger, weil eine ständig wachsende Nachfrage auf ein geringes Angebot trifft. Vor allem Orte im Speckgürtel von Palma sind begehrt, denn die Inselhauptstadt selber ist mittlerweile fast unerschwinglich für die meisten geworden. In der Altstadt gibt es so gut wie gar keine günstigen Wohnungen mehr, mögen sie auch noch so klein und unkomfortabel sein. Auch außerhalb des Innenstadtri

Hoteltransaktionen: Steigende Preise und sinkende Renditen im Rekordjahr

Das Jahr 2016 war für den deutschen Hoteltransaktionsmarkt ein Rekordjahr, obwohl die Renditeerwartungen gegenüber dem Vorjahr um rund ein Prozent gesunken sind. Der Handel mit Hotels hat 2016 ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro erreicht. Experten sprechen von einem „Ausnahmejahr“. Diese Werte konnten unter anderem erreicht werden, weil zahlreiche neue Hotels an den Markt gegangen sind. Zudem kam es zu Verkäufen im großen Stil. Ganz besonders stark war das vierte Quartal 2016. Etwa 43% des gesamten Transaktionsvolumens des letzten Jahres fielen in die drei Monate Oktober bis Dezember. Offene Immobilienfonds und Immobilienspezialfonds stellten die größte Käufergruppe dar. Der Anteil lag

Pflegeheime 2016 so stark wie nie gehandelt

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland Pflegeheime mit einem Transaktionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro gehandelt. Das ist ein Rekord gegenüber den Vorjahren. 2015 betrug das Volumen lediglich 834 Millionen Euro. Der Anteil an Seniorenimmobilien am gesamten Transaktionsgeschäft mit Gewerbeimmobilien, das rund 53 Milliarden Euro beträgt, stieg damit auf bislang unerreichte 6 Prozent. Der kontinuierliche Anstieg des Interesses der Investoren liegt vor allem an den guten Nettoankaufrenditen, die Pflegeheime gegenüber anderen Immobilienarten haben. Zwar sind die Renditen auch in diesem Sektor im vergangenen Jahr zurückgegangen, liegen aber mit ca. 5,5 % Rendite bei erstklassigen Seniorenheimen n

SPD fordert Deckelung der Notarkosten und Bestellerprinzip bei Wohnungsverkauf

Die SPD will Wohnungskäufer in Zukunft bei den Notarkosten und den Gebühren für Grundbucheinträge entlasten. So sollen die bisher in Prozentsätzen anhand der Kaufsumme berechneten Gebühren durch Pauschalen gedeckelt werden. Nach Angaben der SPD fallen derzeit beim Kauf einer Wohnung etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises für den Notar an - bei einem Wohnungspreis von 300.000 Euro also 4.500 Euro Notargebühren. Diese prozentuale Regelung soll bei selbst genutztem Wohnraum nach Vorstellung der SPD künftig durch eine gesetzlich festgeschriebene Pauschale ersetzt werden. Auch beim Grundbucheintrag, bei dem die Gebühr in etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises beträgt, soll es laut SPD künftig eine Pauschale

In den Großstädten wird es eng

Während viele ländliche Gebiete Deutschlands veröden, boomen die Großstädte. Das wird in den kommenden 20 Jahren so bleiben, zeigen Bevölkerungsprognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für Berlin, Frankfurt und München. Allein Berlin wird 500.000 neue Bewohner gewinnen. Derzeit leben rund 3,5 Millionen Menschen in der deutschen Hauptstadt, 2035 dürften es mehr als 4 Millionen sein, rechnen die IW-Forscher vor. Das ist ein Zuwachs um knapp 15 Prozent. Ähnlich stark wird auch die Bevölkerung in München wachsen, nämlich um mehr als 14 Prozent auf 1,66 Millionen. In Frankfurt am Main werden 2035 fast 814.000 Menschen leben – plus 11 Prozent. Für den Boom der Großstädte gibt es

Crowdinvesting mit Immobilien

Spezielle Crowdinvesting-Plattformen bringen Projektentwickler und Anleger zusammen. Hierüber können Kleinanleger direkt in große Immobilienprojekte investieren. Was bei der Finanzierung von Start-Ups funktioniert, wird nun auch verstärkt auf Immobilien übertragen. Schon mit kleinen Summen können Investoren einsteigen und sich an Immobilienprojekten beteiligen. Ein verlockendes Angebot, vor allem für diejenigen, die vom Immobilienboom profitieren möchten, sich aber kein eigenes Haus leisten können. Kleinanlegern eröffnet sich somit der Zugang zu einem Marktsegment, dass bisher nur professionellen Investoren vorbehalten war. So können sie von attraktiven Renditen profitieren. Auch für die Imm

Weniger Umsatz mit Einzelhandelsimmobilien

Der Umsatz mit Einzelhandelsimmobilien ist 2016 deutlich gesunken. Im Jahr 2016 wurden knapp über 14 Milliarden Euro in deutsche Handelsimmobilien investiert. Das sind rund 20% weniger als 2015. Ein Grund dafür ist die mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Immobilienangebote für Investoren. Die aktuelle Situation am Investmentmarkt führt zu einer Verteuerung von innerstädtischen Geschäftshäusern. Die Ladenmieten hingegen entwickeln sich nicht entsprechend den Teuerungsraten. Der Markt teilt sich in Mieter- und Käufermarkt auf. Während die Kaufpreisfaktoren für Geschäftshäuser aller Größenklassen in zahlreichen deutschen Städten im vierten Quartal 2016 gestiegen sind, gilt das bei den Höchstmiet

Photovoltaik zur Stromerzeugung: Aussichten für 2017

Hinsichtlich der Entwicklungen am Photovoltaik-Markt ist zu beobachten, dass die in den vergangenen Jahren erzielten Kostendegressionen von vielen Wissenschaftlern unterschätzt worden sind. Aktuellen wissenschaftlichen Studien zufolge werden bis 2050 die Investitionskosten für Photovoltaikanlagen um die Hälfte bis zwei Drittel zurückgehen. Auch bei Speichertechnologien werden teilweise drastisch sinkende Kosten angenommen. Ebenso wird für Windenergie trotz der bereits erzielten Kostenreduktionen mit weiter sinkenden spezifischen Kosten gerechnet. Somit stellen sich Investitionen in alternative Energien, insbesondere in Solartechnik, zukünftig als sehr interessante Alternative der Energiegewi

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